Betriebliches Gesundheitsmanagement

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Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen - SMARTe Durchführung

1-tägiges Seminar

Die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen dient der Bestandsaufnahme und der anschließenden Beurteilung von potentiellen psychischen Belastungsfaktoren an Arbeitsplätzen, nicht einer Beurteilung von Mitarbeitern und deren individuellen Belastungsgrenzen oder gar deren Erkrankungsrisiken. Dieses Missverständnis führt regelmäßig zu Unklarheiten oder Ängsten, was die Durchführung einer solchen Gefährdungsbeurteilung betrifft.

Grundlage ist dabei der §5 des Arbeitsschutzgesetzes, der alle Unternehmen explizit dazu verpflichtet, neben den physischen auch die psychischen Belastungen eines Arbeitsplatzes zu erheben. Häufig tauchen dabei folgende Fragen auf: Wie lassen sich psychische Belastungen überhaupt messen, welche Verfahren gibt es und was sind deren Vor- und Nachteile.

Grundlegend ist dabei auch die Klärung der Frage was psychische Belastungen genau sind und wie sie von individuell sehr unterschiedlich erlebten psychischen Beanspruchungen abgegrenzt werden.

Im Seminar erfahren Sie außerdem wie Sie die Gefährdungsbeurteilung sicher und effizient in Ihrem Unternehmen durchführen können. Dazu stellen wir Ihnen unser bewährtes Verfahren ausführlich vor und geben Ihnen konkrete Handlungsempfehlungen zur Umsetzung der Gefährdungsbeurteilung.

Ein entscheidender Punkt ist für Sie und Ihr Unternehmen zu überlegen, wie es nach der Bestandsaufnahme der vorliegenden psychischen Belastungen weitergehen kann.

Im Rahmen des Seminars schaffen wir eine gemeinsame Wissensbasis und begriffliche Klarheit, damit Sie für sich und Ihr Unternehmen die passenden Entscheidungen bei der Durchführung der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen treffen können.

Anhand eines Praxisbeispiels können Sie zudem exemplarisch den Ablauf einer Erhebung von psychischen Belastungsfaktoren nachvollziehen. Das verwendete Instrument ist dabei die wissenschaftlich evaluierte Prüfliste psychischer Belastungen. Das schriftlich und anonym durchzuführende Instrument beinhaltet 19 Fragen, die Merkmale aus den Bereichen Arbeitstätigkeit, Arbeitsorganisation und Soziales erfassen.

Folgende Schritte sind dabei im Prozess der Gefährdungsbeurteilung vorgesehen:

  • Klärung der Ziele der Gefährdungsbeurteilung und Schulung der mit der Durchführung beauftragten Mitarbeiter, Kommunikation(sstrategie) an die Belegschaft
  • Ermittlung der psychischen Belastungen mit der Prüfliste psychischer Belastungen
  • Auswertung, Beurteilung und Ergebnisdarstellung mittels IT-gestützter Auswertungsverfahren (Was läuft gut? Wo gibt es Entwicklungsbedarf?)
  • Vorlage des Ergebnisberichts und Erarbeitung von Maßnahmen für Merkmalsbereiche, die Entwicklungsbedarf zeigten (z.B. Workshop zum Thema „Wie lässt sich der Informationsfluss innerhalb einer Abteilung weiter verbessern?“)
  • Dokumentation des gesamten Prozesses (für Vorlage bei Aufsichtsbehörden)
  • Zu gegebener Zeit Wirksamkeitskontrolle der ergriffenen Maßnahmen (z.B. hat sich der Informationsfluss nachhaltig aufgrund von klareren Strukturen verbessert?) und Fortschreibung der Gefährdungsbeurteilung

 

S- spezifisch – M- messbar – A- anwendungsorientiert – R- realistisch – T- treffsicher

Termine

21. März 2019

Referentin:
Isabella Hauser-Hasenstab

Ort:
München

Ansprechpartnerin:
Dorothee Rauch

Preis:
390,— Euro plus Tagungspauschale

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28. März 2019

Referentin:
Isabella Hauser-Hasenstab

Ort:
Bamberg

Ansprechpartnerin:
Ute Endres

Preis:
390,— Euro plus Tagungspauschale

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Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft gemeinnützige GmbH

Als verlässlicher Partner der Wirtschaft stellt die Unternehmensgruppe des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft e. V. seit mehr als 40 Jahren branchenspezifische Lösungen bereit. Mit bedarfsgerechten Qualifizierungs- und Weiterbildungsangeboten und in zahlreichen Integrations-, Beratungs- und Vermittlungsaktivitäten begleitet die bbw-Gruppe Arbeitnehmer bei Qualifikation, Höherqualifikation, Arbeitsplatzsuche und -sicherung. Zu diesem Zweck unterhält sie ein Netzwerk aus 18 Bildungs- und Beratungsunternehmen, Personal- und Sozialdienstleistern mit über 9.800 Mitarbeitern bundesweit.